24.08.2022

Mithilfe von ergoHI² auf den Kilimandscharo

“ERGOHI² UND DER RESPEKT VOR DER HÖHE”
Mit Berglaufen hält sich Michael Fichta körperlich und geistig fit. Am Silvestertag 2023 bestieg der 63-jährige Salzburger den 5.895 Meter hohen Kilimandscharo in Tansania. Aus Respekt vor den Belastungen in großer Höhe hat sich Fichta in einer ergoHI²-Kabine von JFJ
Health & Sports vorbereitet. Die Simulation der Höhe zeigte ihm die zu erwartenden physischen Limits bei reduziertem Sauerstoffangebot auf. Sein Körper stellte sich auf die extremen Bedingungen dadurch perfekt ein.

„Man lernt in der ergoHI²-Kabine Sauerstoffknappheit unter Laborbedingungen kennen – es ist ein völlig identes Gefühl. Jeder könnte und sollte es zur Vorbereitung machen. Man weiß dann, was einen erwartet. Dass es eben ganz normal ist, wenn man nach Atem ringt und man Kopfweh bekommen kann. Es gibt einfach Sicherheit, wenn man es schon erlebt hat. Mir hat es die Ungewissheit genommen, wie mein Körper auf die Höhe reagiert“, berichtet Michael Fichta.

„186.000 Höhenmeter in einem Jahr“

Berglaufen ist die große Leidenschaft des Salzburgers. „Speediges Berggehen mit gelaufenen Teilabschnitten, dort wo es Sinn macht, taugt mir. Ich mache die 100 Höhenmeter, wenn es sehr gut läuft, in sechs, sieben Minuten. Flache Routen sind zu langweilig geworden, das gibt mir nichts mehr und koordinativ ist es auch kein Bringer. Am Berg ist es immer etwas anders. Die Witterung, unterschiedliche Steilheit, man kann verschiedene Varianten gehen, der Untergrund; es ist ganz allgemein herausfordernder.“ Im Jahr 2022 absolvierte Fichta rund 186.000 Höhenmeter aufwärts – mehr als 200 Mal war er dabei auf seinem Hausberg, dem Salzburger Gaisberg.

„Mit Ausdauersport gesund bleiben“

Mit dem Ausdauersport ist Michael Fichta schon lange eng verbunden. Für den Österreichischen Ski-Verband begleitete er ab 1993 zehn Jahre lang als Konditionstrainer den alpinen Weltcup-Tross. 2002 wechselte er als Cheftrainer für Kondition zum kanadischen Ski-Verband. 2009 kehrte er wieder nach Österreich und zum ÖSV zurück, bei dem er heute hauptverantwortlich ist für Operations und Logistik. „Ausdauersport hilft, dass man nicht nur kardiopulmonal sondern auch mental gesund bleibt. Meine Diplomarbeit habe ich 1986 über Alternativmedizin durch Ausdauer verfasst. Ich glaube aus der Theorie, der Berufserfahrung als Sportwissenschaftler, als auch aus der gelebten Praxis recht gut zu wissen, was sich im Körper beim Ausdauersport abspielt und worauf es ankommt“.

ergoHI²-Kabine in der Wohnung

2022 fasste er den Entschluss, das Projekt Kilimandscharo „lege artis“, also mit richtiger, profunder Vorbereitung, in die Tat umzusetzen. „So plante ich dieses Projekt mit dem Ziel, perfekt auf die anzunehmenden Höhenbelastungen vorbereitet zu sein – Raufkommen per se tut ein jeder, der Kilimandscharo ist ein Geschäfts-Modell und lebt davon, dass die Leute raufkommen – aber wie, das ist die Frage! Durch JFJ bekam ich die Möglichkeit, dass ich mir eine ergoHI²-Kabine in meine Wohnung stelle. Ich habe dann in den Nächten das Schlafen in regulierbarer, zunehmender Höhe simuliert. Mit jeder Nacht geht man entspannter mit der Situation um. Man merkt, dass der Körper etwas tut, um dem weniger werdenden Sauerstoff gerecht zu werden. Die Abgabe von Sauerstoff in die Zellen wird erleichtert, langfristig scheint sich das Blutvolumen zu erhöhen und im Idealfall würden vermehrt rote Blutkörperchen gebildet.“